Das Einmaleins des Tennis

MagazinTennis_S.170-171

Die wichtigsten und interessantesten Fakten rund um den Tennissport in einer Grafik. Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt woraus ein Tennisball ist? Oder wie die einzelnen Linien auf dem Tennisplatz heißen?

Diese und viele weitere Fragen werden in zahlreichen Infografiken in den KURIER-Magazinen „Tennis 2016/17“ sowie im aktuellen Jahrbuch „Tennis 2017/18“ beantwortet.

Ausgabe versäumt?

Das KURIER-Magazin „Tennis 2016/17“ um € 7,50

oder im Vorteilspakt mit dem neuen Magazin „Tennis 2017/18“ für nur € 12,50 einfach und versandkostenfrei bestellen: hier klicken oder unter magazin@kurier.at

Titelseite Tennis Kurier MAGAZIN Tennis Cover

Gewinnspiel für Tennis-Fans

Gewinnspiel

Der KURIER verlost tolle Preise zum Thema Tennis.

ab 7. Dezember ist das neue KURIER Magazin „Tennis“ im Handel und im KURIER Club erhältlich. Auf 196 Seiten erfahren Sie alles über Dominic Thiems sensationellen Aufstieg und die Stars der Saison 2017. Interviews, Analysen und der Saisonausblick 2018 inkl. Turnierplan-Poster machen das Magazin unverzichtbar für jeden Tennisfan.

Das große KURIER-Gewinnspiel ist nicht nur für alle Leser des Tennis-Magazins sondern auch für Sie geöffnet! Beantworten Sie einfach auf kurier.at alle Fragen zum Thema Tennis und nehmen Sie an der Verlosung von vielen attraktiven Preisen teil!

Folgende Preise gibt es zu gewinnen:

1. Preis Ein Tenniscamp-Wochenende mit Alex Antonitsch in Umag. Intensives Training, Tipps & Tricks direkt am Tennisplatz von Alex Antonitsch, dazu die Möglichkeit, aktuelle Produkte wie Schuhe, Rackets und Saiten ausführlich zu testen. Das Weekend-Programm umfasst zwölf Trainingseinheiten an drei Tagen. Am Tag der Abreise (Sonntag) wird vormittags ein Abschluss-Doppelturnier mit Siegerehrung ausgetragen. Außerhalb der Trainingszeiten wird ein breites Rahmenprogramm angeboten.

2. Preis Zwei VIP-Tickets für das Daviscup-Duell gegen Weißrussland. Gespielt wird am 2. und 3. Februar 2018 im VAZ St. Pölten.

3. Preis Head G Touch Speed MP: Limitiertes Sondermodell vom Topseller aus der von Novak Djokovic und Alexander Zverev promoteten Graphene Touch Speed Serie – mit Graphene Touch Technologie für ein hervorragendes, zuverlässiges Spielgefühl – erste Wahl für viele Spielertypen.
4. Preis Tecnifibre T-Flash 300 Power Stab: Die innovative Konstruktion der Brücke des SchlägerherzensgeneriertspürbareVorteilein puncto Ballbeschleunigung, was sich in optimierter Geschwindigkeit und Länge der Schläge bemerkbar macht – kombiniert mit einer verbesserten Torsionssteifigkeit.
5. Preis Tecnifibre T-Flight 295 DC: Eine Kombination aus Flexibilität & außergewöhnlicher Torsionssteifigkeit. Sattes Schlaggefühl und nachhaltige Performance für den offensiven Spieler.

6. Preis Head Speed Monstercombi 12R limited edition. Limitiertes Sondermodell der Djokovic 12R Monstercombi – Turnierspielertasche für höchste Ansprüche; 3 Hauptfächer; eines davon mit CCT+ Klimafolie für optimalen Schutz der Schläger,integriertes Schuhfach, 2 Außentaschen.
7. Preis Head Radical 12R Monstercombi limited edition. Limitierte Sonderserie aus der Radical Taschenserie mit stylishem Design.
8. Preis Tecnifibre Rackpack Pro: Fächer-Konzept, fünf Innenfächer und zwei Netzfächer mit Reißverschluss. Platz für alles und alles an seinem Platz.
9. Preis Major Club Bag: Die von allen HEAD-Spielern bei den US Open 2017 verwendete Fitness- und Sporttasche.

10.-14. Preis Saiten Black Spider Triple, 200m. Die neueste Entwicklung der BlackSpider. Mit sensationellen Spin-Eigenschaften und unglaublichem „Biss“.
15.-19. Preis Saiten Black Spider Tour, 200m Die Tour-Tochterspinne. Schöner Biss und ordentlich Power bei herrlichem Touch.
20.-24. Preis Saiten Black Spider Classic, 200 m. Die erste Generation der Black Spider. Für Hard-Hitter, die Wert auf kontrollierte Schläge legen.

Surf-Tipps für Tennis-Checker

Immer einen Besuch wert: die Website des Österreichischen Tennis-Verbands

Die wichtigsten Websites auf einen Blick 

Tennisnet.
Höchstinformative und topaktuelle News-Seite mit Service-Point. Betrieben von Ex-Star Alex Antonitsch.

ATP World Tour.
Die offizielle ATP-Webpräsenz bietet Hintergrundinfos, Live-Scores und das Ranking auf neuestem Stand.

WTA Tennis.
Die Site der WTA zeigt mit hohem redaktionellen Aufwand News, Bilder, Videos und natürlich das Ranking.

Wimbledon.
Wirklich alles rund ums traditionellste Grand-Slam-Turnier. Infos, FAQs, Ergebnisse, Videos und ein Live-Radio.

ÖTV.
Die Verbands-Seite des Österreichischen Tennis-Verbands berichtet über heimischen Spitzen- und Breitensport und informiert umfangreich über Tennis in Österreich.

Tennis TV.
Alle Spiele live sehen? Der offizielle Kanal von ATP und WTA ermöglicht das – schon für EUR 20,- monatlich.

Tennis.com.
Internationale Seite, die über alles rund ums Profi-Tennis informiert und das neueste Material bewertet.

WeAreTennis.
Tennis mit Humor. Die Site hat es sich zur Aufgabe gemacht, Spieler, Fans und Industrie zu verknüpfen.

Women’s Tennis Blog.
Die erste Anlaufstelle für Tratsch, Klatsch und Fashion aus der Welt des weißen Sports.

Tennis Partners.
Zusammenschluss von Tennissport-Fachgeschäften, in denen ÖTV-Spieler Hilfe bei Ausrüstungsfragen erhalten. Top-Konditionen für Vereinsspieler!

Satz & Sieg für Gesundheit

gesundheit

Fit und gesund durch und trotz Tennis. Was muss ich beachten? Sportmediziner Eduard Lanz steht Rede und Antwort.

Dr. Eduard Lanz © Andrea Amann
Dr. Eduard Lanz © Andrea Amann

„Das Wichtigste ist, dass die Freude am Tennis nicht verloren geht,“ meint Eduard Lanz. Der Grazer Sportmediziner und ehemalige Teamarzt der österreichischen Fed-Cup- und Davis-Cup-Mannschaft im Interview.

Wie sollte man sich vor dem Spiel aufwärmen?
Eduard Lanz: 
Das Wichtigste sind Dehnübungen
. Dafür sollte man sich wirklich Zeit nehmen. Primär geht es dabei um die Arme, Oberschenkel, Waden.

Was sollten vor allem Ältere beachten?
Ältere Anfänger gibt es kaum, weil Tennis technisch sehr anspruchsvoll ist. Älteren empfiehlt man prinzipiell Sportarten, die sie schon können, sonst ist die Verletzungsgefahr sehr groß. Für jemanden, der schon Tennisspielen gelernt hat und wieder beginnt, ist es in keinem Alter ein Problem. Er sollte sich nur Zeit zum Dehnen nehmen und am Anfang vielleicht einen Tennislehrer nehmen, um Fehler nicht einzuprogrammieren.

Wie ernähre ich mich als Tennisspieler richtig?
Ein Merksatz im Sport lautet: ‚Train high, compete low!‘ Wenn ich Leistungssteigerung will, sollte ich keine Kohlenhydrate nehmen. Nur im Wettkampf, wo man ausreichend Energie benötigt. Auch Topspieler wie Djokovic und Thieme haben die Kohlenhydratezufuhr eingeschränkt.

Warum ist Sand der bessere Belag?
Man stolpert weniger, kann viel weiter rutschen. Auf einem Hartplatz kann das in der Regel nur ein Profi richtig, einem normalen Spieler fehlt die Kraft. Außerdem ist es viel angenehmer auf Sand zu spielen und auch lustiger. Das Wichtigste beim Tennis ist, dass auch durch Fehler und Verletzungen die Freude nicht verloren geht.

Wie kann ich einen Tennisarm verhindern und wie behandeln?
Ein Tennisarm ist eine Irritation der Sehnenansätze im Bereich des Ellenbogengelenkes. Diese entlastet man am besten durch das Dehnen. Die Schultern beim Ausholen nicht hochziehen, sondern langen Hals behalten, den Schlag aus dem Körper kommen lassen. Außerdem sind eine geringere Griffstärke und eine härtere Bespannung gut. Bei einem Tennisarm hilft Dehnen und lokale entzündungshemmende Gels und kühlende Umschläge.

Welche Körperregionen sind noch besonders anfällig?
Das Sprunggelenk. Große Schritte sind gefährlich, gute Tennisspieler erkennt man an kurzen, schnellen Schritten. Auch gute Schuhe sind wichtig.

Wie lange pro Tag sollte man spielen?
Das hängt vom Trainingszustand ab. Vielen sind fünf Stunden täglich bei Tenniscamps zu viel.

SONY DSC
SONY DSC

Hallenzauber auf richtigem Belag

L1005350

Auch im Winter kann man gut Tennis spielen – die zahlreichen Hallen machen es möglich. Aber welcher Belag passt zu mir? Sand, Teppich oder doch Hartplatz? 

Auch wenn die Temperaturen schon in den letzten Tagen Richtung Keller zeigten, wird es noch kälter werden. Die zahlreichen Outdoor-Tennisplätze, die die rund 1.600 Mitgliedsvereine des Österreichischen Tennis-Verbands zur Verfügung stellen, werden unbespielbar und präpariert, um den Winter gut überstehen zu können. Auch für die Profis endet die Indoor-Saison mit den Shanghai Masters 1000, die am Sonntag ihren Gewinner ermitteln. Im Dezember hat die ATP-Tour traditionell ihre Pause, im Januar geht es dann auf die andere Seite der Erdkugel, in den australischen Sommer.

Die heimischen Tennisfans und Amateurspieler müssen aber auch in der kalten Jahreszeit nicht darauf verzichten, dem gelben Filz hinterherzujagen. Es gibt eine Vielzahl an Tennishallen, quer über das Land verstreut. Entscheidend dafür, welche Halle Sie aufsuchen sollten, sind nicht nur geografische Gründe, sondern auch der Belag, den die Halle Ihrer Wahl bietet. Die meisten Tennishallen bieten mehrere Beläge an, Sie können also oft verschiede Untergründe ausprobieren.

Sand

Generell ist der beliebteste Belag in Österreich eher ein Outdoor-Belag. Für Hallen benötigt er zusätzliche Pflege, da die Staubentwicklung für viele Spieler unangenehm ist. Wie auch outdoor gilt: Sandplätze sind wesentlich langsamer als andere Beläge, da die Bälle relativ hoch abspringen und so an Geschwindigkeit verlieren. Spiele dauernd im Schnitt länger. Sandplätze in der Halle sind insgesamt eher für Spieler geeignet, die sich schwer auf unterschiedliche Beläge einstellen können und Sand aus der Sommersaison gewohnt sind. Durch das langsamere Tempo und die Möglichkeit, sich länger zum Ball stellen zu können, entsteht eher ein Miteinander als ein Gegeneinander – was vor allem Hobby- und Genusssportlern zusagt.

Teppich

Jahrzehntelang galt der klassische Teppich als wichtigster Indoor-Belag, auch einige Masters-Turniere wurden auf der eher schnellen Oberfläche ausgetragen, ehe der Untergrund ab der Jahrtausendwende zunehmend ersetzt wurde. Aber in vielen Tennishallen finden sich noch Teppichbeläge, der textile Untergrund überzeugt Hallenbetreiber vor allem mit geringen Wartungskosten und hoher Lebensdauer. Die guten Dämpfeigenschaften sorgen für eine geringe Verletzungsgefahr für die Spieler. Allerdings ist das Tempo auf Teppich deutlich höher als auf Sand, es wird eine höhere Fitness der Spieler vorausgesetzt. Manche Tennishallen bieten Teppich-Plätze mit Granulat an. Dieses ermöglicht das natürliche und gelenkschonende Gleiten wie auf Sandplätzen, was Granulatteppichböden auch für ungeübtere Spieler geeignet macht.

Hardcourt

Hartplätze in den heimischen Tennishallen können – ebenso wie die Hartplätze der ATP-Tour – von unterschiedlicher Beschaffenheit sein. Generell gilt: Hartplätze sind vom Aufbau her einfacher und durch ihre glatte Oberflächenstruktur deutlich ebener als Sand- oder auch Teppichplätze, was eine bessere Ausrechenbarkeit des Absprungverhaltens ermöglicht. Der Untergrund ist an sich sehr schnell, die verschieden Materialen können dazu noch einiges beitragen. Hartplätze eignen sich daher vor allem für versierte Spieler mit guten Gewinnschlägen, der Wettkampfgedanke steht auf Hardcourt deutlicher im Vordergrund als etwa auf Sand. Der große Nachteil, weswegen vor allem Hobbysportler eher auf Hardcourt verzichten sollten, ist das erhöhte Verletzungsrisiko durch fehlendes Rutschverhalten, besonders Knie und Knöchel sind anfällig. Auch das Equipment hat einen höheren Verschleiß als bei anderen Oberflächen.

 

Kunststoff

Einige österreichische Tennishallen bieten auch den so genannten Tartanbelag an, den man aus der Leichtathletik kennt. Der synthetisch hergestellte Kunststoff findet sich vor allem in Mehrzweckhallen, Schulen und öffentlichen Sporteinrichtungen – auch im Freien – und hat unterschiedliche Oberflächenstrukturen, die sich etwa auf das Absprungverhalten des Balles auswirken. Aus gesundheitlicher Hinsicht bieten Tartanbahnen zwar einen hohen Laufkomfort und eine gute Dämpfung, bei unzureichender Reinigung kann es allerdings zu unerwünschtem Rutschen kommen, bei Stürzen gibt es auch eine erhöhte Verbrennungsgefahr. Auch die Achillessehne verträgt einen Kunststoffuntergrund nicht immer gut.

Neben diesen Belägen – die meisten Indoor-Plätze in Österreich kann man den vier Untergruppen zuordnen –, gibt es auch weitere, eher exotische Beläge, wie etwa Kunst- oder Naturrasen. Es braucht einiges an Geduld, um den für sich perfekten Belag zu bestimmen.

Neue Hallenmeister

Lucas Miedler © Wiki Commons

Überraschung: Kix vor Favoritin Haas, Miedler erstmals mit Meistertitel

Daniela Kix und Lucas Miedler sind die neuen Hallenmeister 2015. Die dreißigjährige Kix nahm bereits einige Male an der WTA Tour teil und belegte 2006 Platz 190 auf der Weltrangliste. Die gebürtige Wienerin setzte sich am Samstag überraschend gegen die  Turnierfavoritin Barbara Haas durch. Für Kix ist das bereits der vierte österreichische Titel, denn sie war bereits 2010 und 2011 Hallenmeisterin, 2013 im Freien.

Lucas Miedler aus Tulln feiert mit dem Sieg seine Premiere als österreichischer Meister. Im Teenager-Finale siegte er gegen den Wiener Lenny Hampel. Miedler, der erst neunzehn Jahre jung ist, war 2014 Sieger des Junioren-Australian-Open.

Alle Infos zu Turnieren des ÖTV finden Sie hier.