Tennis – Gut für Körper und Geist

Mehr oder weniger regelmäßig greifen hunderttausende Österreicher zum Tennis-Schläger. Sie tun gut daran, denn Tennis ist eine abwechslungsreiche und vielseitige Allroundsportart.
Laut Tennis- Ärzten hat Tennis hauptsächlich positive Aspekte. Es ist ein Gesundheitssport, der jederzeit begonnen werden und von fast jedem ausgeübt werden kann. Es vereint Sport und Spiel. In der Tat: Siebenjährige Kinder matchen sich genauso wie betagte Herren. Auch wenn man nicht auf den Court geht um Wimbledon zu gewinnen, wer regelmäßig zum Schläger greift, tut sich und seiner Gesundheit einen großen Gefallen.

10 Jahre „Ganz Österreich spielt Tennis“

Am 30. April 2016 feiert der Aktionstag „Ganz Österreich spielt Tennis“ das 10-jährige Jubiläum. Hunderte Vereine werden diese Plattform als Startschuss in die neue Freiluftsaison nutzen.

Seit 2007 wird alljährlich am letzten Samstag im April die Freiluftsaison mit dem Aktionstag „Ganz Österreich spielt Tennis“ (GÖST) eröffnet. Am 30. April 2016 werden wieder hunderte Vereine in ganz Österreich diese Plattform als Startschuss in die neue Saison nutzen. Sie werden Aktivitäten bieten, mit denen sie nicht nur die eigenen Mitglieder in der neuen Saison begrüßen, sondern damit vor allem auch neue potentielle Mitglieder ansprechen.

Fazit nach 7 Sessions Saisonvorbereitung

Eine Woche Saisonvorbereitung ist einerseits sehr intensiv aber andererseits auch sehr effektiv. Die Intensität des Trainings muss natürlich immer an das Alter und die Spielstärke der Spieler angepasst werden. Wichtig ist, dass das Tennistraining nicht so intensiv ist, dass es zu Verletzungen aufgrund von Überlastungen kommen kann. Auch die Trainingszeiten können dann über den Tag verteilt individuell angepasst werden. Wird nach diesem Trainingsplan trainiert, sind die Tage 4 und 5 extrem anstrengend und intensiv. Hier gilt es, die nächsten beiden Tage durch gezieltes Matchtraining etwas „lockerer“ zu gestalten.

Geschichte, Rekorde, Helden – Wimbledon

1877 wurde das älteste und prestigeträchtigste Turnier zum ersten Mal im All England Club an der Church Road ausgetragen. Es ist das einzige, das noch auf Rasen ausgespielt wird. Besonderen Status hat es auch wegen seiner Tradition. So muss die Spielkleidung bis heute überwiegend weiß sein. Tradition ist aber nicht mehr alles: Ab 2009 wird der Centre Court ein ausfahrbares Dach haben.

 

Rekorde

 

Die meisten Titel

Herren:

7: Pete Sampras (USA), William Renshaw (Großbritannien, in den 1880ern)
5: Roger Federer (Schweiz), Björn Borg (Schweden)

 

Damen:

9: Martina Navratilova (USA)
8: Helen Wills (USA)
7: Steffi Graf (Deutschland)

Geschichte, Rekorde, Helden – French Open

Die French Open wurden 1891 zum ersten Mal ausgetragen. Bis 1925 war es ein rein französisches Turnier. Als einziges Grand-Slam-Turnier wird auf Sand gespielt. Der Center Court wurde nach dem ehemaligen Davis-Cup-Kapitän Philippe Chatrier benannt. Im Stade Roland Garros wird seit 1928 gespielt.

 

Die meisten Titel

Herren:

8: Max Decugis (Frankreich)
6: Björn Borg (Schweden)
4: Rafael Nadal (Spanien, 2005-2008), Henri Cochet (Frankreich)

 

Damen:

7: Chris Evert (USA)
6: Suzanne Lenglen (Frankreich)
3: Monica Seles (USA), Justine Henin (Belgien)

Geschichte, Rekorde, Helden – Australian Open

Die Australian Open, damals Australasian championships, fanden 1905 zum ersten Mal statt. Seit 1988 wird im heutigen Melbourne Park und auf Hartplatz gespielt. Vorher war auf Rasen gespielt worden. Das größte Stadion ist die Rod Laver Arena.

 

Rekorde

Die meisten Titel

Herren:

6: Roy Emerson (Australien)
4: Jack Crawford (Australien), Ken Rosewall (Australien), Andre Agassi (USA)
3: Roger Federer (Schweiz), Mats Wilander (Schweden)
2: Boris Becker (Deutschland)

Damen:

11: Margaret Smith Court (Australien)
6: Nancye Wynne Bolton (Australien)
4: Steffi Graf (Deutschland), Monica Seles (USA), Evonne Goolagong Cawley (Australien)

 

Längstes Match:

Boris Becker gewann 1991 gegen den Italiener Omar Camporese nach 5 Stunden und 11 Minuten mit 7:6, 7:6, 0:6, 4:6 und 14:12.

Termine und Orte für Talente-Sichtungs-Events 2016

Donnerstag, 10. Mai: Tennissportverein TMH-Juniors-Club, 1200 Wien, Spielmanngasse 8

Dienstag, 15. Mai: City & Country Club, 1100 Wien, Gutheil Schoder Gasse 7

Mittwoch, 23. Mai: 1. TC Kaiserebersdorf, 2320 Schwechat, Walldorfgasse 5

Donnerstag, 24. Mai: Alt-Erlaaer TC, 1230 Wien, Erlaaer Straße 56a

Beginn ist jeweils ab 15 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden.

Vorherige Anmeldung erforderlich bei: Wiener Tennisverband, Tel. 01-7262626-10, office@tenniswien.at, www.tenniswien.at

Kontakt: Wiener Tennisverband, Harald Zemen, Tel. 0664-3576737, harald.zemen@tenniswien.at

Session 6 + 7: Matchtraining Einzel und Doppel

Für die letzten beiden Sessions der Saisonvorbereitung stellen wir das Matchtraining in den Vordergrund. Hier sollte wirklich versucht werden, ganze Sätze, idealerweise aber ganze Matches zu spielen. Wichtig ist, dass diese im Nachhinein analysiert werden, um mit konkreten Verbesserungen arbeiten zu können. Es bietet sich an, vormittags ein Einzel zu spielen und nachmittags dann Doppel. Trainer sollten den Spielern hier auch immer konkrete Aufgaben geben, wie zum Beispiel „nur über die Rückhand aufzuschlagen“ oder aber „Surf and Volley“ zu spielen.

Schlagtraining in der Nachmittagssession

Für die Nachmittags-Session bieten sich dann Übungen an, die die Beine schnell machen. Zum Beispiel folgende:

Stellen Sie eine Bank an die T-Linie, links und rechts setzt sich jeweils ein Spieler hin. Vom Schlagtraining her handelt es sich hierbei um eine Volley-Übung, der Trainier spielt jedem Spieler abwechselnd einen Ball zu, so dass dieser von der Bank aufstehen und einige Schritte nach vorne gehen muss. Nach dem Schlag muss sich mittels einer Rückwärtsbewegung wieder auf die Bank gesetzt werden. In der Zeit spielt der andere Spieler den Volley, die Übung ist also sehr intensiv.

 

Sichtungs-Events des Wiener Tennis Vereins

Der WTV lädt aus oben genannten Gründen Eltern ein, sportinteressierte Sprösslinge zu den Sichtungs-Events zu bringen, um diese auf ihre Begabung zu testen. Gleichzeitig werden mit Eltern informative Gespräche geführt, worin Kenntnisse über das gesamte Programm übermittelt werden und der Weg zum/r SpitzensportlerIn aufgezeigt wird. Damit werden Eltern von Beginn an über bevorstehende Aufgaben in Kenntnis gesetzt und erfahren, welche Schritte zur Karriere-Entwicklung zu Davis- bzw. Fed-Cup-SpielerInnen notwendig sind.