Beachtennis, der neue Trend

Beachtennis by Umberto Rotundo

Das zwanglose Tennisspiel am Strand, ohne Netz und Regeln, ist wohl jedem ein Begriff. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass sich daraus in Folge ein echtes Sportspiel entwickelte. Als Entstehungsort werden Strände an der italienischen Adria definiert – dort, rund um die Stadt Ravenna, wurden 1978 die ersten Beachtennis-Bewerbe ausgetragen. In Ravenna fanden 2001, also zwanzig Jahre später, erstmals Beachtennis-Weltmeisterschaften statt. Das, seit damals jährlich wiederkehrende Event der Extraklasse wurde 2015 im italienischen Cervia veranstaltet. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl Beachtennisbewerben – auch international erfreut sich der Ballsport im Sand größter Beliebtheit.

Beachtennis vereint

Beachtennis kann als eine Kombination der Sportarten Beachvolleyball, Tennis und Badminton beschrieben werden. Die Zählweise ist an die des klassischen Tennissports angelehnt; auch die verwendeten Schläger weisen Ähnlichkeiten zu normalen Tennisschlägern auf. Das Netz ist beim Beachtennis höher gespannt als beim Hallentennis. Optisch gleicht es einem Beachvolleyballnetz – es ist lediglich etwas feinmaschiger. Mit einer Badmintonähnlichen Spieltaktik stützt sich das Regelwerk aber stark auf das des traditionellen Tennis.

Gut für Fitness und Kondition

Sowohl im Breitensport als auch im Spitzenbereich gibt es Turniere und Bewerbe im Beachtennis, sowohl international als auch in Österreich. Aufgrund des Sandbodens gilt es als körperlich höchst anspruchsvoll – je tiefer der Sand, desto kraftraubender sind Sprünge und kurze Sprints. Ein Detail am Rande: nach Tennissocken sucht man hier vergeblich – der sonnige Sport wird nämlich ausschließlich Barfuß gespielt.

Weitere Informationen rund um den Trendsport Beachtennis finden Sie auf der Website des ÖTV.