Das Einmaleins des Tennis

MagazinTennis_S.170-171

Die wichtigsten und interessantesten Fakten rund um den Tennissport in einer Grafik. Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt woraus ein Tennisball ist? Oder wie die einzelnen Linien auf dem Tennisplatz heißen?

Diese und viele weitere Fragen werden in zahlreichen Infografiken in den KURIER-Magazinen „Tennis 2016/17“ sowie im aktuellen Jahrbuch „Tennis 2017/18“ beantwortet.

Ausgabe versäumt?

Das KURIER-Magazin „Tennis 2016/17“ um € 7,50

oder im Vorteilspakt mit dem neuen Magazin „Tennis 2017/18“ für nur € 12,50 einfach und versandkostenfrei bestellen: hier klicken oder unter magazin@kurier.at

Titelseite Tennis Kurier MAGAZIN Tennis Cover

Rekorde und Helden

Die meisten Wochen als Nummer 1

 

Herren:

286: Pete Sampras (USA)
270: Ivan Lendl (Tschechien/USA)
268: Jimmy Connors (USA)
237: Roger Federer (Schweiz)*
170: John McEnroe (USA)

*Federer war seine gesamten 237 Wochen ununterbrochen Ranglistenerster, was außer dem Schweizer noch niemand geschafft hat.

 

Damen:

377: Steffi Graf (Deutschland)
331: Martina Navratilova (USA)
260: Chris Evert (USA)
209: Martina Hingis (Schweiz)
178: Monica Seles (USA)

 

Weitere Tennisrekorde

Die meisten Turniersiege

 

Herren:

109: Jimmy Connors (USA)
94: Ivan Lendl (Tschechien/USA)
77: John McEnroe (USA)
64: Pete Sampras (USA)
63: Björn Borg (Schweden)
62: Guillermo Vilas (Argentinien)
60: Andre Agassi (USA)
57: Roger Federer (Schweiz), Ilie Nastase (Rumänien)
49: Boris Becker (Deutschland)
31: Rafael Nadal (Spanien)

 

Damen:

167: Martina Navratilova (USA)
154: Chris Evert (USA)
107: Steffi Graf (Deutschland)
92: Margaret Smith Court (USA)
67: Billie Jean King (USA)

 

Helden: Das längste Match und die Weltrangliste

Das längste Match:

John McEnroe gewann 1982 gegen Mats Wilander nach einer Spielzeit von 6 Stunden und 22 Minuten mit 9:7, 6:2, 15:17, 3:6 und 8:6. Boris Beckers berühmter Sieg gegen McEnroe 1987 in Hartford dauerte eine Minute weniger. Das am härtesten umkämpfte Match nach Einführung des Tiebreak gewann der Österreicher Horst Skoff 1989 gegen Wilander mit 6:7, 7:6, 1:6, 6:4, 9:7.

 

Weltrangliste

Bei den Herren und Damen gibt es zwei verschiedene wichtige Ranglisten. 2000 wurde bei den Herren das Champions Race eingeführt, in das nur die Ergebnisse der aktuellen Saison einlaufen. Es wird verwendet, um die besten acht Spieler zu ermitteln, die am Ende der Saison für den Masters-Cup (früher ATP-WM) qualifiziert sind. Dazu gibt es das alte ATP-Ranking (Entry List), das die Resultate der letzten 52 Wochen berücksichtigt. Über das ATP-Ranking werden die Setzlisten gemacht und entschieden, wer ins Hauptfeld kommt. Bei den Damen wird zwischen WTA Tour Ranking und dem Race to the Championships unterschieden.

Rekorde, Rekorde, Rekorde!

by Kurier

Die meisten Asse in einem Match:

51: Ivo Karlovic (Kroatien) Wimbledon 2005, Joachim Johansson (Schweden) Australian Open 2005

 

Die meisten Asse in einer Saison:

1477: Goran Ivanisevic (Kroatien) 1996

 

Das längste Match:

6 Stunden, 33 Minuten, French Open 2004: Fabrice Santoro (Frankreich) – Arnaud Clement (Frankreich). Santoro gewann in dem über mehrere Tage ausgetragenen Match mit 6:4, 6:3, 6:7 (5:7), 3:6 und 16:14.

 

Schnellster Aufschlag:

Andy Roddick feuerte 2004 in einem Davis-Cup-Match gegen den Weißrussen Wladimir Woltschkow einen Aufschlag mit 249,4 hm/h ins Feld. Den Rekord bei den Damen hält Venus Williams, die im Wimbledon-Finale 2008 gegen ihre Schwester Serena mit 209 km/h servierte.

Geschichte, Rekorde, Helden: Der Davis Cup

by Kurier

Der wichtigste Mannschaftswettbewerb im Tennis wurde im Jahr 1900 zum ersten Mal ausgetragen. Eine Begegnung zweier Länder besteht aus vier Einzeln und einem Doppel. Deutschland schaffte es erst 1970 zum ersten Mal ins Finale, den ersten Triumph gab es 1988 nach einem 4:1-Erfolg in Schweden. Ein Jahr später konnte man den Titel, erneut gegen Schweden, verteidigen. Den bislang letzten deutschen Erfolg gab es 1993 durch ein 4:1 gegen Australien.

 

Die meisten Siege

32: USA
28: Australien
9: Großbritannien, Frankreich
7: Schweden
3: Deutschland, Spanien
2: Russland

US Open – Rekorde

by Kurier

Die meisten Titel

Herren:

7: Bill Tilden (USA), Bill Larned (USA), Richard Sears (USA)

5: Jimmy Connors (USA), Pete Sampras (USA), Roger Federer (Schweiz)

 

Damen:

8: Molla Bjurstedt Mallory (USA)

6: Chris Evert (USA)

 

Älteste Siegerin:

Martina Navrátilová war fast 50 Jahre alt, als sie 2006 an der Seite von Bob Bryan die Mixed-Konkurrenz gewann. Bereits im Vorfeld hatte Navrátilová erklärt, sie würde nach den US Open ihre aktive Laufbahn beenden. Nachdem sie im Doppel an der Seite von Nadja Petrowa im Viertelfinale ausgeschieden war, nutzte sie im Mixed-Finale die Chance, in ihrem letzten Match einen allerletzten Grand-Slam-Titel zu gewinnen. An der Seite von Bob Bryan besiegte sie Kveta Peschke und Martin Damm. Mit ihrem 59. Grand-Slam-Titel beendete sie ihre Laufbahn auf dem zweiten Platz in dieser Wertung hinter Margaret Smith Court (insgesamt 62 Grand-Slam-Titel).

Geschichte, Rekorde, Helden – US Open

Im Jahr 1881 ging das letzte Grand Slam des Jahres zum ersten Mal über die Bühne, seit 1978 wird in Flushing Meadows auf Hartplatz gespielt. Zuvor war lange auf Rasen und auch einige Jahre auf Sand gespielt worden. Nur bei den US Open wird in einem Entscheidungssatz ein Tiebreak gespielt. Das Arthur Ashe Stadium ist mit einer Kapazität von 22.547 Zuschauern das größte Tennis-Stadion der Welt. Boris Becker ist der einzige deutsche Mann, der in New York gewinnen konnte. 1989 besiegte er im Finale Ivan Lendl.

Geschichte, Rekorde, Helden – Wimbledon

Der jüngste Sieger:

1985 besiegte Boris Becker im Alter von 17 Jahren und 227 Tagen im Endspiel den Südafrikaner Kevin Curren. Obwohl Curren das vermutlich beste Turnier seiner Karriere spielte und auf dem Weg ins Finale unter anderem John McEnroe besiegt hatte, unterlag er Becker mit 3:6, 7:6, 6:7 und 4:6.

 

Das längste Endspiel:

In einem denkwürdigen Match holte sich 2008 Rafael Nadal gegen Roger Federer nach 4 Stunden und 48 Minuten den Titel. Das Ergebnis lautete: 6:4, 6:4, 6:7, 6:7, 9:7

Geschichte, Rekorde, Helden – Wimbledon

1877 wurde das älteste und prestigeträchtigste Turnier zum ersten Mal im All England Club an der Church Road ausgetragen. Es ist das einzige, das noch auf Rasen ausgespielt wird. Besonderen Status hat es auch wegen seiner Tradition. So muss die Spielkleidung bis heute überwiegend weiß sein. Tradition ist aber nicht mehr alles: Ab 2009 wird der Centre Court ein ausfahrbares Dach haben.

 

Rekorde

 

Die meisten Titel

Herren:

7: Pete Sampras (USA), William Renshaw (Großbritannien, in den 1880ern)
5: Roger Federer (Schweiz), Björn Borg (Schweden)

 

Damen:

9: Martina Navratilova (USA)
8: Helen Wills (USA)
7: Steffi Graf (Deutschland)

Geschichte, Rekorde, Helden – French Open

Die French Open wurden 1891 zum ersten Mal ausgetragen. Bis 1925 war es ein rein französisches Turnier. Als einziges Grand-Slam-Turnier wird auf Sand gespielt. Der Center Court wurde nach dem ehemaligen Davis-Cup-Kapitän Philippe Chatrier benannt. Im Stade Roland Garros wird seit 1928 gespielt.

 

Die meisten Titel

Herren:

8: Max Decugis (Frankreich)
6: Björn Borg (Schweden)
4: Rafael Nadal (Spanien, 2005-2008), Henri Cochet (Frankreich)

 

Damen:

7: Chris Evert (USA)
6: Suzanne Lenglen (Frankreich)
3: Monica Seles (USA), Justine Henin (Belgien)