Eine kurze Geschichte des ÖTV – 1944 bis 1960

Hans Redl, dem nach einer Verwundung der linke Arm amputiert werden musste, schaffte 1947 das unmöglich scheinende: als Österreich nach zehn Jahren wieder eingeladen wurde Wimbledon zu beschicken, scheiterte Hans Redl erst im Achtelfinale an Robert Falkenburg, dem US-Sieger 1948. Gemeinsam mit Fred Huber stand er 1953 im Viertelfinale des Doppels, und erst gegen die späteren Turniersieger Hoad/Rosewall schieden die beiden aus dem Turnier aus. Im Londoner Queensclub kann man bis zum heutigen Tag ein Foto der beiden bewundern. Hans Redl starb 1976. Huber, dessen einmaliges Reaktionsvermögen sprichwörtlich war und er es sich leisten konnte, als Eishockeytormann ohne Helm zu spielen, erlag nach langer Krankheit 1972 einem Herzinfarkt.