Schläger beim Padel Tennis

Durch diese Abweichungen zum normalen Tennisspiel bleiben die Bälle länger im Spiel und es kommt zu längeren Ballwechseln, da die von der Wand rückspringenden Bälle wieder gespielt werden müssen. Wie gesagt, sind die Bälle und das Punktezählsystem dieselben wie beim Tennis. Die Schläger haben eine elastische Schlagfläche, die mit Löchern versehen ist. Dadurch haben die Schläger weniger Luftwiderstand und sie sind leichter. Anfangs waren die Schläger aus Holz, aber die Verbreitung des Spiels und der unweigerliche Anstieg bei der Nachfrage, sowie die Qualität der Materialien trugen zu raffinierteren Lösungen bei. Derzeit sind die meisten Schläger aus Carbon oder Kevlar Materialien. Was die Form betrifft, ist die Schlagfläche etwas kleiner als die des Tennisschlägers und der Griff ist kurz. So kann der Schläger leichter als jene mit langer, schlanker Form kontrolliert werden.

Was ist Padel- Tennis?

Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash. Gespielt wird auf einem tennisähnlichen Platz, der durch ein Mittelnetz in zwei Spielhälften geteilt und auf allen Seiten von Glas- und Gitterwänden umgeben ist. Es wird mit Tennisbällen und Schläger mit einer elastischen Schlagfläche gespielt. Gezählt wird nach den Tennisregeln, wobei die Wände beim Spiel miteinbezogen werden. Padel hält sich an die Grundregeln des Tennis. Abweichungen betreffen die Angabe von unten und die erlaubte Verwendung der Seiten- und Rückwände.

Speedtennis, Einstieg in die Tenniswelt

Durch die speziellen, fünf Meter breiten Netze die fast überall einsetzbar sind (Turnsaal, Wiese, Strand, etc.) sowie Schaumstoffbälle, deren Sprungverhalten für Kinder leichter einzuschätzen ist, ist es möglich, sehr rasch erste Ballwechsel herbeizuführen und die Übungsfrequenz enorm zu steigern. Daher eignet sich Speedtennis bestens zum Einstieg für Freizeit, Schule und Verein und damit mehr Kinder und Jugendliche wieder für den Tennissport zu begeistern, hat sich österreichweit seit Jahren mehr als bewährt. Das ist eine Bestätigung für die mehr als 15-jährige Vorreiterrolle des ÖTV in diesem Bereich.

Speedtennis am Baggersee

2013 wurden einige große Initiativen gestartet, u. a. das Projekt „Tennis am Baggersee“. Dabei ging in Kooperation mit „tirol aktiv“, dem ÖTV NWE-Referenten und der BSPA Innsbruck ein Speedtennisprojekt am Innsbrucker Baggersee über die Bühne. Im Juni kamen 240 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Neu Arzl und der Schule Olympisches Dorf zum Badesee, um auf Gras mit Speedtennis in Berührung zu kommen. In der Folge wurde über die gesamte Badesaison hindurch Speedtennis ein Mal wöchentlich für zwei Stunden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kostenlos angeboten. In Kooperation mit dem TTV-Lehrreferat und dem ASVÖ Tirol ging im Frühjahr 2013 auch das Projekt „Tennis und Fun“ über die Bühne. Hierbei wurde Speedtennis u. a. als freudvolle und abwechslungsreiche Station eingesetzt, um Kindern den Tennissport auf spielerischer Art und Weise näher zu bringen.

Speedtennis als Schul- und Freizeitsportart

In den Ausbildungsstätten der BSPA’s Wien, Graz, Linz und Innsbruck findet Speedtennis als methodisch-didaktischer Inhalt seine Umsetzung. Bei einer österreichweiten Abgängerquote von ca. 150  IntruktorInnen pro Jahr ist ein sehr großer Multiplikatoreffekt gegeben. In Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaften wurde Speedtennis in Innsbruck als eigene Lehrveranstaltung abgehalten. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, Tennis als Schul- und Freizeitsportart in den geregelten Turnunterricht von und im Freizeitbereich zu verankern.

Speedtennis

Österreichweit umgesetzt wird das ÖTV-Nachwuchskonzept „Speedtennis“ als methodisches Konzept im Ausbildungsbereich und als Freizeit- bzw. breitensportliche Aktivität für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Speedtennis verbindet rasche Lernerfolge im Tennis mit viel Bewegungserfahrung im koordinativen Bereich. Durch spezielle fünf Meter breite Netze die fast überall einsetzbar sind (Turnsaal, Wiese, Strand, etc.) sowie Schaumstoffbälle, deren Sprungverhalten für Kinder leichter einzuschätzen ist, ist es möglich, sehr rasch erste Ballwechsel herbeizuführen und die Übungsfrequenz enorm zu steigern. Trotz der kleineren Felder (Feldgrößen sind leistungsbezogen individuell gestaltbar) bleibt die Schlagdynamik erhalten. Dadurch ist Speedtennis für alle Altersklassen geeignet.

Spitzensport im Rollstuhltennis

In erster Linie kümmert sich hier der Nationaltrainer um den Spitzensport, dieser erarbeitet Konzepte und setzt diese mit Hilfe des Referates um. Er ist verantwortlich für die Abhaltung der Trainingslager und natürlich für die Beschickungen der Paralympics und zum World Team-Cup (was im Einklang mit der BSO zu erfolgen hat). Um die Spitzenspieler bestmöglichst unterstützen und fördern zu können, ist neben der professionellen Betreuung auch eine finanzielle Unterstützung unumgänglich, diese wird durch einen Sponsorpool ermöglicht.

Jugendliche und Anfänger im Rollstuhltennis

Es wird hier natürlich versucht, in diesem Bereich die bestmögliche Betreuung für Jugendliche und Beginner sicherzustellen und diese Menschen auch in ihrer weiteren Karriere so gut als möglich zu unterstützen. Daher werden regelmäßig Trainingslager und Trainingskurse abgehalten, auch mit dem Nationaltrainer des Rollstuhltennis- Teams. Weiteres wird versucht, den Spielern mit Material und Aufwandsentschädigungen zu helfen. In drei Bundesländern werden Turniere ausschließlich für den Nachwuchs organisiert.

Rollstuhltennis als Rehabilitationssport

In den drei Rehabilitationszentren der AUVA (Bad Häring, Tobelbad und Klosterneuburg) wurde für frischverletzte Patienten die Möglichkeit geschaffen, den Sport Rollstuhltennis näher kennen zu lernen und bei fortdauerndem Interesse kontinuierlich mit einem speziell ausgebildeten Trainer zu arbeiten. Nach der Entlassung aus dem Rehabilitationszentrum kann der Sportler in seinem Bundesland in einem Verein den Sport weiterausüben.

Das Referat Rollstuhltennis

Das Referat „Rollstuhltennis“ kümmert sich ausgezeichnet um die Unterstützung von SpitzensportlerInnen, darüber hinaus um die Betreuung von Nachwuchs-AthletInnen und frischverletzten PatientInnen. Rollstuhltennis Österreich, verankert sowohl als Referat im Österreichischen Tennnisverband (ÖTV) als auch im Österreichischen Behindertensportverband (ÖBSV), ist ein freier Zusammenschluss der SpielerInnen zur Förderung und Organisation des Rollstuhltennissports. Betreut werden die Sportlerinnen und Sportler unter anderem vom Nationaltrainer Mag. Martin Sendlhofer.