Unnützes Tenniswissen für die Tribüne

© Markus Spiske, raumrot.com | Flickr | CC BY 2.0

Wenn große Turniere anstehen, sind sie nicht weit: Die VIPs, die Menschen in den Business-Logen, deren Tennis-Ahnungslosigkeit ein Geheimnis vor den Kollegen bleiben muss. Es gibt einige simple Sprüche, die Sie einfach so bringen können, um zu tun als ob.

Aller Anfang ist der Aufschlag

Das beginnt schon beim Aufschlag und der Aussage, an den Rekord von Sam Groth (264 km/h) – der auch in Wien dabei ist – käme das nicht ran. Kommt es zu einem Netzroller – das ist, wenn der Ball an der Netzkante tänzelt, um im gegnerischen Feld aufzukommen – könnte man sagen: „Zum Glück ist das Netz genau 91,4 cm hoch, das ist genau 90,6 cm mehr als das Metallkabels, das das Netz hält, dick ist!“.

Wenn der Schläger nicht mehr schlägt

Geht ein Schläger mehr oder weniger absichtlich kaputt, können Sie die alte Ivanisevic-Story erzählen, der alle seine Schläger zerstörte und neben der Niederlage auch 1000 Dollar zahlen musste. Übrigens ist er auch der einzige Wimbledon-Sieger dessen Name aus abwechselnden Vokalen und Konsonanten besteht.

Die Pausen-Historie

In den Pausen – schließlich ist der Ball bei einer Spielzeit von 150 Minuten im Schnitt nur 20 Minuten im Spiel – können Sie Ihrem Sitznachbar von Historischem erzählen, dass man Tennis zuerst mit den Händen gespielt hat und bis 1986 alle Tennisbälle auf der Tour weiß waren, bevor sie – es lebe die Ironie! – erstmals in Wimbledon gelb wurden. Sie sind 56,69 Gramm schwer.

Letzten Endes bleibt der Schweiß

Und ganz am Ende des Spiels, wenn Ihr Sitznachbar trotz Ihrer Befürchtung, er würde nie wieder aus der Kantine kommen, wieder neben Ihnen sitzt, können Sie sagen: „Weißt du, wieso die verschwitzten Tennisklamotten so stinken? Micrococcus heißen sie, die Bakterien!“